4. ” Das 1 x 1 des Handpuppenspiels” - Für Familie, Schule, Kindergarten-
von Jo Micovich (Jugenddienst-Verlag Wuppertal 1977)
ist eine hervorragende Einführung für Laienspieler. Auch wenn die technischen
Hinweise für Bühnenbau, Beleuchtung und Puppenherstellung knapp ausfallen, so
sind die Anleitungen für das Spielen und besonders für die Stimmbildung sehr
ausführlich erläutert und von der praktischen Erfahrung des Autors geprägt.
5. ”Das Puppenspiel” - Psychologische Bedeutung und pädagogische Anwendung-
von Wolfram Ellwanger und Arnold Grömminger (Herder Verlag Freiburg im Breisgau
1989)
vermittelt dem Puppenspieler, der seine Texte selber schreibt und dabei
ein Erziehungsziel verfolgt, das Wissen über die Symbolik des Spiels, die Puppentypen
und ihre Auswirkung auf das kindliche Erleben und Denken. Kaum ein anderes Buch
ermahnt uns eindringlicher im sorgsamen Umgang mit dem, was wir auf die Bühne
bringen. Unsere Puppen sind vom Kasper bis zum Teufel keine eigenständige Charaktere,
die wir beliebig in ihrem Rollenverhalten verändern können. Unsere Puppen sind
Typen, Grundtypen konkreter Gestalten des Alltags oder der Phantasiewelt, die
bei der Vielfalt der Möglichkeiten ihren Spielraum nicht verlassen dürfen.
6. ”Puppen & Theater” - Herstellung , Gestaltung, Spiel- von Kurt Schreiner
(Dumont Buchverlag Köln 1980)
ist ein Buch, das besonders für alle interessant sein dürfte, die ihre eigenen
Puppen bauen möchten. Geradezu überwältigend sind die angesprochenen Aspekte
der verschiedensten Puppentypen, ob es sich nun um Hand-, Stock-, Stab-, Marionetten-,
Flach- oder Schattenfiguren handelt.